Fühlst Du Dich manchmal beim Anzeichen einer Veränderung innerlich angespannt?
Fühlst Du eine Art Beklemmung oder Aufregung ob der Dinge, die da auf Dich zukommen?

Wir Menschen sind Gewohnheitstiere. Eine Veränderung im täglichen Ablauf kann sich durchaus auf den Seelenfrieden auswirken.
Veränderungen können verunsichern. Du kannst aber einen guten Weg durch unsichere Zeiten und Situationen finden, wenn Du Deine Sicht und Deinen Umgang mit Veränderungen bewusst hinterfragst.

 

Veränderungen bestimmen unser Leben und sind allgegenwärtig.

Das zeigt uns die Natur. Vor allem im Frühjahr kommt es draußen oft zu krassen Veränderungen.
Am Frühlingsanfang haben bei mir zum Beispiel die Krokusse bei 15 Grad geblüht. Am nächsten Morgen waren sie schneebedeckt.
Diese gravierende Veränderung ist eine große Herausforderung für das Frühlingserwachen.
Aber die Natur kann mit Veränderungen umgehen. Sie passt sich an, verändert sich und entwickelt ihre Stärken.

Bei uns Menschen ist das genauso. Nur ist uns das oft nicht bewusst. Veränderungen können verunsichern und rufen meist Besorgnis, Unruhe und Ängste in uns hervor. Wir fühlen uns unbehaglich, angespannt und manchmal unter Druck. Veränderungen lösen in jedem von uns unterschiedliche Reaktionen, Gefühle und Verhaltensweisen aus. Bei genauerer Betrachtung ist das verständlich.
Veränderungen bewirken, dass wir unser Gewohntes verändern sollen oder unsere Komfortzone verlassen müssen. Das ist nicht leicht!

 

Indem wir die Sicht darauf verändern können wir einen guten Weg durch unsichere Situationen finden.

Ich mache das zum Beispiel so:
Ich versuche Veränderungen positiv zu begegnen! Indem ich bewusst innehalte und einen Blick auf die Situation werfe, versuche ich mir Klarheit zu verschaffen.
Was genau ist die Veränderung? Welche Bereiche meines Lebens verändern sich? Welche Auswirkungen hat das auf mich, meine Familie, mein Umfeld, meinen Beruf?

 

Durchatmen.

 

Durch das bewusste Wahrnehmen der Veränderung kann ich die Probleme und Schwierigkeiten lokalisieren und mir überlegen, wie ich damit umgehe.

Die Natur macht das genauso. Sie reagiert auf Sonne, Schnee oder Trockenheit unterschiedlich und hat für jede Veränderung eine Lösung „vorprogrammiert“.
Nur weil ich nun die Veränderung kenne, verpufft sie nicht. Aber ich habe mir durch die bewusste Wahrnehmung die Möglichkeit geschaffen, meiner Besorgnis und Verunsicherung zu begegnen und entsprechend zu Handeln. Dabei hilft es mir, mich auf meine Stärken und Werte oder meine innere Einstellung zu besinnen. Auf meine Potenziale, die ich in dieser Situation vielleicht nicht bewusst wahrgenommen oder erkannt habe. Mit meinen Stärken und Potenzialen kann ich den Veränderungen begegnen. Sie abschwächen, verändern und annehmen.
Und damit meine Verunsicherungen, meine Besorgnis und meine Ängste leichter machen, besser damit umgehen und in etwas Positives umwandeln.

 

Bewusstes Wahrnehmen ermöglicht entspanntes Handeln.

 

Es gibt immer einen Weg. Er steckt in Dir. Du musst ihn nur finden!

Wie ist das bei Dir?
Welche Veränderungen beobachtest Du und wie gehst Du mit Ihnen um?

 

Heike